Wort für den Tag - 19. Mai

Der weise König Salomo hatte bei Gott einen Wunsch frei. Er bat: „Gib mir ein gehorsames Herz, damit ich … verstehe, was gut und böse ist.“ (nach 1. Könige 3,9) Brauchen wir nicht auch so einen inneren Kompass, damit wir nicht vom Weg abkommen? Man sieht im Fernsehen und liest in Gerichtsreportagen von Menschen, die Schreckliches tun und dabei ohne jedes Schuldgefühl sind. Kein Gewissen schlägt. Oft ist nicht einmal ein nachvollziehbares Motiv zu erkennen. Keinerlei Mitgefühl für die Person, die leidend zurückbleibt… Ich frage mich ratlos: Was ist da los? Was geht in solchen Menschen vor? Könnte ich in Extremsituationen auch so etwas tun? Was kann uns davor bewahren, in solcher Lage total auszurasten? „Verstehen, was gut und böse ist.“ Weiß das nicht jeder, zumindest theoretisch? Theoretisch ja, aber offenbar fehlt’s uns am „gehorsamen Herz“. Ich meine damit: Ich könnte für mich selbst auch nicht die Hand in’s Feuer legen, dass mir niemals so etwas passieren könnte, wo ich schreiendes Unrecht tue und es nicht einsehe. Gott bewahre mich davor! Ja, das war es auch, was der weise König Salomo sich wünschte...

Alles Gute von oben wünscht Euch Euer Günther Jacob

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