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Aktuelles

Unsere Hausmeisterin sucht eine*n Kolleg*in (w/m/d)!

Die Bethanienkirchgemeinde in Leipzig-Schleußig sucht ab sofort eine*n neue*n Hausmeister*in (w/m/d).

Die Arbeit geschieht im Team mit einer Kollegin und mit den Ehrenamtlichen im Bauausschuss.

Die Stelle:
Die Stelle kann als Minijob/Geringbeschäftigung oder 15% (6 Wochenarbeitsstunden) besetzt werden. Sie ist ideal auch für Rentner*innen geeignet. Anstellung und Bezahlung erfolgen nach den Vorgaben der Sächsischen Landeskirche (Kirchliche Dienstvertragsordnung/KDVO).

Ihre Aufgaben:
Instandhaltungsaufgaben Elektrik und Sanitär, Bedienung der Gebäudetechnik (z. B. Programmieren der Heizung), Kleinreparaturen im Innen- und Außenbereich, vielfältige Pflegearbeiten, Zusammenarbeit mit Fremdfirmen, Koordination von Wartungsarbeiten, Winterdienst

Ihr Profil:

  • Wir wünschen uns eine*n kontaktfreudige*n, freundliche*n Mitarbeiter*in mit positiver Einstellung zum Gemeindeleben sowie
  • soliden handwerklichen Fertigkeiten, idealerweise mit erlerntem Handwerk in den Bereichen Sanitär oder Elektrik,
  • selbstständiger und eigenverantwortlicher Arbeitsweise,
  • Zuverlässigkeit,
  • Organisationsgeschick und der
  • Fähigkeit zur vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Hausmeisterkollegin, den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen und den Gruppen/Kreisen der Kirchengemeinde.
  • Gerne in näherer Umgebung wohnend.

Für die Tätigkeit als Hausmeister*in ist die Mitgliedschaft in einer Kirche wünschenswert.

Wir bieten:

  • einen vielseitigen und abwechslungsreichen Arbeitsplatz, an dem unterschiedliche Begabungen und Fähigkeiten zum Einsatz kommen und
  • eine unbefristete Anstellung.

Weitere Informationen erhalten Sie im Pfarramt.

Über Ihr Interesse freuen wir uns und erbitten Ihre Bewerbung bis zum 31. Mai 2026 an:

Ev.-Luth. Bethanienkirchgemeinde
Stieglitzstr. 42
04229 Leipzig
0341/4804013
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

>>> Ausschreibung als PDF-Datei herunterladen <<<

Die Evangelisch-Lutherische Bethanienkirchgemeinde unterstützt als Erstunterzeichnerin die "Leipziger Erklärung 2026" des Aktionsnetzwerks "Leipzig nimmt Platz":

Leipziger Erklärung 2026

Den Aufstieg des Autoritarismus bekämpfen

Autoritäre Kräfte haben sich in Europa und weltweit ausgebreitet. Damit einher geht ein Neuerstarken des Nationalismus und die Abwertung marginalisierter Gruppen.

In den vergangenen Jahren ist es nicht gelungen, den Vormarsch der „Neuen Rechten“ wirksam zu stoppen – auch, weil von demokratischer Seite versäumt wurde, klare Grenzen zu ziehen. Nicht jede Meinung, die strafrechtlich zulässig ist, muss unwidersprochen hingenommen werden. Grundrechte und universelle Menschenrechte sind nicht verhandelbar!

Umso wichtiger ist es, solidarisch zusammenzustehen, die Menschenrechte entschlossen zu verteidigen und den Autoritarismus zurückzudrängen.

Für eine neue Solidarität

Der Aufstieg autoritärer Kräfte ist auch Folge mangelnder Zusammenarbeit zwischen zivilgesellschaftlichen, progressiven und radikal-emanzipatorischen Kräften. Die Suche nach Gemeinsamkeiten und verbindenden Ansätzen wurde vernachlässigt. Nur zusammen können wir diesen Entwicklungen Paroli bieten.

In einer Zeit, in der all jene bedroht werden, die nicht in das Weltbild der „Neuen Rechten“ passen, ist es nötig, Solidarität neu zu beleben. Wir kämpfen für vielfältige Wege hin zu einer Gesellschaft, die auf gleichberechtigter, sozialer, wirtschaftlicher, politischer und kultureller Teilhabe basiert.

Plattform und Platznehmen

Es ist wichtiger denn je, dass sich alle Akteur*innen der Stadtgesellschaft zusammenschließen – ob mit bürgerlichem oder radikal-emanzipatorischem Anspruch.

„Leipzig nimmt Platz“ versteht sich als breites zivilgesellschaftliches Netzwerk für alle, die unsere Ziele teilen. Es bietet eine Plattform für vielfältige Initiativen, die die Herausforderungen der Gesellschaft solidarisch angehen und menschenfeindlichen sowie autoritären Tendenzen entgegentreten.

Aktion und Perspektive

In den vergangenen Jahren konnten neonazistische und antidemokratische Aufmärsche in Leipzig immer wieder erfolgreich blockiert und geschwächt werden. Entschlossener, kreativer und vielfältiger Protest bescherte der extremen Rechten wiederkehrende Niederlagen.

Doch reiner Gegenprotest ist nicht mehr ausreichend. Wir müssen die Deutungshoheit im öffentlichen Raum beanspruchen!

Das Netzwerk „Leipzig nimmt Platz“ steht für gewaltfreie, aber entschlossene Aktionen, um menschenfeindliche Aufmärsche und Aktivitäten zu verhindern. Zugleich setzen wir eigene Schwerpunkte gegen die autoritären Entwicklungen.

Unser Konsens

Wir tragen Verantwortung für die Gesellschaft, in der wir leben. Vor dem Hintergrund der zunehmenden systemisch bedingten Ungleichheit müssen wir solidarische Antworten liefern.

Uns eint die Überzeugung, dass wir uns menschenfeindlichen Strukturen mit unserer Vielfalt, unserem Mut und unserem Verstand entgegensetzen.

Neonazistische Einstellungen, Rassismus, Antisemitismus, Antifeminismus, Queerfeindlichkeit, Islamfeindlichkeit und alle anderen Ideologien der Ungleichwertigkeit dürfen nirgendwo Platz haben.

  • Wir stellen uns den Vertreter*innen dieser Ideologien entschieden entgegen.
  • Wir sind solidarisch mit den Betroffenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.
  • Wir tragen diese Botschaft in die Stadtgesellschaft und darüber hinaus.
  • Wir stehen solidarisch an der Seite aller, die diese Ziele mit uns teilen.
  • Wir wollen das in gemeinsamen und gewaltfreien Aktionen erreichen.
  • Wir zeigen unseren Protest auch mit Mitteln des zivilen Ungehorsams.

Wir dulden Autoritarismus weder in Leipzig noch anderswo!

>>> Die Leipziger Erklärung 2026 mit allen Unterzeichnenden auf der Website des Aktionsnetzwerks lesen <<<

Sicherer Hafen werden!

Die Ev.-Luth. Bethanienkirchgemeinde Leipzig-Schleußig unterstützt das Forderungspapier "Sicherer Hafen werden!" der Initiative Seebrücke Leipzig, mit dem die Stadt Leipzig aufgefordert wird, ihrem im Februar 2025 erneuerten Bekenntnis zur Mitgliedschaft im Bündnis Sicherer Häfen konkrete politische Maßnahmen folgen zu lassen.

>>> Das Forderungspapier kann hier heruntergeladen werden. <<<

 

Glaubenskurs 2025

GESELLSCHAFT – KIRCHE – GLAUBE!
Geht das heute noch zusammen?

In unserem Glaubenskurs möchten wir gemeinsam der Frage nachgehen, was unsere persönlichen Glaubenswurzeln sind. Passen diese zu den kirchlichen Prinzipien? Und können wir auf die Herausforderungen unserer heutigen Gesellschaft tragfähige, glaubensbasierte Antworten finden?

Ob getauft oder nicht, ob Kirchenmitglied oder nicht – jede*r ist willkommen!

Bitte melden Sie sich vorab per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

Wann: donnerstags, 19.30 Uhr
Ort: Heilandskirche / Westkreuz

Konfirmationen 2025

Nach 1 1/2 Jahren Konfizeit mit vielen coolen Erlebnissen, nachdenklichen Momenten, neu entstandenen Freundschaften und aufregenden Reisen gab es nun im Monat Mai die Konfirmationen in unseren Kirchen.  Es waren bewegende Gottesdienste. Neunundsechzig Jugendliche haben kurz und klar von ihrem Glauben, ihren Zweifeln und Fragen erzählt. Ein beeindruckender Moment.

Wir wünschen allen Konfirmierten mit Ihren Familien eine behütete Zeit!

(Fotos: Jasmin Zwick)